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Die Power von HR-Daten im Fokus von Wissenschaft und Unternehmen

Aktualisiert: 22. Juli

Am 13.Oktober 2022 lädt die Predictive People Analytics (PPA) Initiative der Ludwig-Maximilians-Universität zu einer Konferenz unter dem Titel “The Power of HR-Data” nach München ein. Professor Florian Englmaier, Direktor der PPA Initiative und Professor für Organisationsökonomik an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Gespräch zur Intention der neuen Konferenz-Plattform für den intensiven Austausch von Wissenschaft und Industrie.




 

Herr Englmaier, im Oktober findet der PPA Summit 2022 statt. Was erwartet die Teilnehmer auf dieser Konferenz?

Florian Englmaier: Als Forum des Brückenschlagens zwischen Praxis und Wissenschaft richtet sich der PPA Summit 2022 an Entscheider aus dem HR- und Vergütungsmanagement in Unternehmen, an Vertreter von Wirtschaftsverbänden und Think Tanks sowie führende Wissenschaftler aus relevanten Forschungsgebieten. Ziel ist es, gemeinsam auf das extrem spannende Thema der Daten-basierten Personalarbeit zu schauen, Handlungsfelder und Lösungsvorschläge zu entwickeln und letztlich auch neue inhaltliche wie methodische Impulse für beide Seiten zu setzen.


Sie sind als engagierter Verfechter einer engen Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft bekannt und haben in diesem Kontext nicht zuletzt auch die Predictive People Analytics Initiative ins Leben gerufen. Was verbirgt sich dahinter?


Florian Englmaier: Die PPA Initiative am Lehrstuhl für Organisationsökonomik der LMU wurde 2019 mit dem Ziel gegründet, den interaktiven Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft zu stärken. Neben konkreten Forschungsimpulsen durch den PPA Blog und vielfältige Forschungskooperationen mit Unternehmen bringen wir über regelmäßige öffentliche Veranstaltungen, wie zum Beispiel Webinare und eben den PPA Summit, auch die Notwendigkeit einer engeren Kooperation der maßgeblich betroffenen Entscheider und Experten ins öffentliche Gedächtnis und wollen diese fördern.


Wie kam es zur Idee für den PPA Summit?

Florian Englmaier: Als Organisationsökonomen forschen wir intensiv zum Potenzial Daten-basierter Personalarbeit. Unser Forschungsteam an der LMU kooperiert dabei eng mit Unternehmen, um mithilfe von Analytics HR-Prozesse zu evaluieren und effektive Lösungen zu identifizieren. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass der Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft für alle Beteiligten unglaublich wertvoll und befruchtend ist. Über den PPA Summit wollen wir diese Kooperationen im Rahmen eines öffentlichen Diskurses institutionalisieren und zugleich die positiven Erfahrungen weitergeben. Dass dies nicht nur von uns als PPA umgesetzt werden kann, versteht sich von selbst.


Welche Partner sind im Rahmen der Konferenz noch involviert?


Florian Englmaier: Für eine Veranstaltung, die sowohl Unternehmen als auch Wissenschaftler anspricht, braucht es starke Partner. Neben der PPA Initiative der LMU wird der Summit vom ifo Institut und der hkp///group organisiert. Und auch die zahlreichen Referenten und Referentinnen aus kooperierenden Unternehmen tragen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Denn im Sinne des Brückenschlagens war uns wichtig, dass neben der Wissenschaftsperspektive eben auch Expertise aus der Praxis in die Veranstaltung miteinfließt.


Herr Professor Englmaier, vielen Dank für das Gespräch!


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